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Wohnraumgifte sind chemische Substanzen, die der Allergiker durch das Einatmen im Haus aufnimmt und die dann die allergischen Reaktionen auslösen.
Zu den Wohnraumgiften älterer Häuser gehörten beispielsweise Asbest, Holzschutzmittel und Formaldehyd, das überwiegend in Spanplatten vorkam.
Bei neueren Häusern werden Wohnraumgifte beispielsweise durch Lösungsmittel und Bindemittel freigesetzt, die in einigen Baustoffen enthalten sind.
Wohnraumschadstoffe können nicht nur Allergien auslösen sondern sind auch Verursacher von Krankheiten wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Atemwegsbeschwerden, Nierenerkrankungen und Krebs.
Bei Neubauten kann man Wohnraumgifte verhindern, indem für den Hausbau und den Innenausbau nur Materialien eingesetzt werden, die frei von allergieauslösenden Stoffen sind.
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